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smart - car2go macht Ulm mobil

Ende März startete für die gesamte Öffentlichkeit in Ulm das Mobilitätskonzept der Daimler AG. Das mit 200 smart fortwo cdi ausgestattete Projekt ist sehr gut angelaufen. Am Mittwoch, dem 08. Juli, gut ein Vierteljahr nach Beginn der öffentlichen Pilotphase, wurde bereits der 10.000 car2go Kunde im car2go Shop begrüßt. 10 Prozent der Ulmer Führerscheinbesitzer haben sich damit bereits schon bei car2go registrieren lassen. Aufgrund des hohen Interesses und des damit verbundenen großen Erfolg des Daimler-Projektes, wird die Ausweitung des Geschäftgebietes auf die benachbarte Stadt Neu-Ulm vorbereitet.
Der car2go Projektleiter von der Daimler AG Robert Henrich: „Wir sind vom bisherigen Erfolg unseres Pilotprojektes absolut überwältigt. Sowohl die Anzahl der bislang registrierten Kunden, als auch die Auslastung der Fahrzeuge und die positiven Reaktionen übertreffen unsere kühnsten Erwartungen.“ Von Anfang an gab es einen großen Ansturm an Kunden, die im car2go Shop im Ulmer Stadthaus teilweise schon Schlage standen, um das begehrte car2go Siegel auf dem Führerschein anbringen zu lassen. Mit einem so präpariertem Führerschein kann man überall in der Stadt verteilt einen der 200 smart fortwo öffnen und anmieten. Neben der Spontanen Mietmöglichkeit ist die beliebig lange Mietdauer und die Erlaubnis, nach Mietende das Fahrzeug auf jedem freien öffentlichen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebietes abzustellen, das Erfolgskonzept von car2go. In Bezirken, welche Parkraumbewirtschaftung betreiben sind sogar spezielle car2go Parkplätze angemietet worden, auf denen die Miete ebenfalls beendet werden kann.
50.000 Mieten mit einer Dauer von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen wurden auf diese Art und Weise abgewickelt. Ungefähr 85 % der Mieten erfolgten dabei spontan. Allerdings kann man sein Fahrzeug zum Wunschtermin bis zu 24 Stunden im Voraus reservieren. Der große Andrang auf die Fahrzeuge führte gerade in der Einführungsphase des Projektes zu einer regelrechten Fahrzeugknappheit im Ulmer Innenstadtbereich. Daraus ergaben sich manchmal sogar fliegende Wechsel der Fahrzeugführer und einzelne Fahrzeuge wurde bis zu 15 mal am Tag angemietet. Erfreulich ist, dass die Kunden dabei sehr sorgfältig mit dem gemieteten Automobil umgehen. Sollte es jedoch trotzdem einmal zu einer Verschmutzung kommen, ergeht automatisch eine Meldung an das Serviceteam, welches das Fahrzeug umgehend reinigt.
„Abgesehen von wenigen, bei einem Pilotprojekt dieser Größe unvermeidbaren Kinderkrankheiten gab es bisher keine größeren Probleme“, freute sich Robert Henrich. Das System wird ständig verbessert. So arbeitet man z.B. an der technischen Optimierung um die Geschwindigkeit der Datenübertragung zwischen Fahrzeug und Zentralrechner zu erhöhen. Für die Zukunft wird bereits geplant, dass man das bislang auf Ulm begrenzte Geschäftsfeld auf die eng verflochtene bayerische Nachbarstadt Neu-Ulm ausweitet. Dies ist ein von vielen Kunden angefragter Zwischenschritt, bevor car2go dann Ende des Jahres mit dem Start des zweiten Pilotprojektes in der texanischen Hauptstadt Austin internationales Terrain betritt.
Trailer zur Projekteinführung:
